Doppelendige Quarzkristalle aus Pakistan

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Die meisten Stoffe, die uns umgeben, bestehen aus Kristallgefügen- oder gemengen, ohne dass wir das bemerken. In seltenen Fällen macht uns die Natur solche Strukturen deutlich, indem sie beispielweise Hohlräume mit freistehenden Kristallen bewachsen lässt. Diese Kristalle sind dann immer mit dem Grund verwachsen, so wie Bäume mit einem Berghang.

Eine größere Rarität, deshalb noch gieriger gesucht, sind doppelendige rundum unverwachsenene Kristalle. Sie sind quasi schwebend entstanden und die Wissenschaft streitet bis heute über die Art dieser Entstehung. Manchmal bleiben in solchen Kristallen Hohlräume übrig, die bei genauer Betrachtung die Form eines Kristalls haben. Man erkennt sogar hier bei manchen Kristallen, dass es sich um Negativkristalle von Calcit handelt. Also kurz erklärt: Während der Bildung der Quarzkristalle lagerten sich Calciumcarbonatkristalle - Calcit - ein und werden vom Quarzkristall umwachsen und nachdem seine Form schon unwiderruflich in ihm eingeprägt war, durch säurehaltige Lösungen wieder aus dem Quarz herausgelöst. Die Negativkristalle wurden nun - kaum zu glauben - mit Stoffen, die sie umgaben, gefüllt: Teer, Öl und Gas. Die Quarzkristalle wachsen weiter und konservieren diese sogenannten Dreiphasen-Einschlüsse vor Jahrmillionen für uns. Die mit grünlichen Öl gefüllten Hohlräume sind durch die beweglichen Gasblasen taugliche Wasserwagen.

Nun werden aus geeigneten Gruppen Kreuze entstehen mit magischen Fingerabdrücken der Natur.